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CORONA-VIRUS: DER DKV INFORMIERT AUS AKTUELLEM ANLASS

Verband folgt den DOSB-Empfehlungen und der medizinischen Fach-Expertise von dessen beratenden Stellen. Enger Austausch mit örtlichen Entscheidungs-Trägern.

Aus aktuellem Anlass gibt der Deutsche Karate Verband (DKV) eine Einschätzung ab bezüglich der Auswirkungen durch die Verbreitung des sogenannten „Corona-Virus” (SARS-CoV-2).

Aktuelle Informationen vom 11.03.2020
„Der gemeinsame Krisenstab des BMI und BMG empfiehlt nach seiner fünften Sitzung die Absage aller Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Teilnehmern. Bei allen Veranstaltungen bis 1.000 erwarteten Teilnehmern soll gemeinsam mit der zuständigen Gesundheitsbehörde eine Risikoabschätzung auf Grundlage der Kriterien des Robert Koch-Instituts (RKI) getroffen werden.“
(Quelle Bundesministerium für Gesundheit)


Weitere Tages-aktuelle Informationen zur SARS-CoV-2-Epedemie finden sich auf der offiziellen Homepage des Robert-Koch-Institutes.

Der DKV folgt für alle Aktivitäten und bei der Durchführung von dessen Veranstaltungen den Empfehlungen und den Informationen seitens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der medizinischen Fach-Expertise von dessen beratenden Stellen. Zudem spielen die Beurteilungen der Institutionen und Entscheidungsträger in der jeweiligen betreffenden Region eine maßgebliche Rolle.

GESUNDHEIT UND SICHERHEIT AN ERSTER STELLE

Die Sicherheit und Gesundheit jedes Einzelnen steht an erster Stelle. Der DKV  prüft deshalb regelmäßig und ganz genau die Entwicklungen der Virus-Infektion.

Grundsätzlich ist die aktuelle Situation unübersichtlich und die Infektionsraten sehr hoch. Dies spricht dafür, aktuell die Durchführung von großen Karate-Veranstaltungen zu hinterfragen und gegebenenfalls die Veranstaltungen zu verschieben oder abzusagen.

Bei der Deutschen Meisterschaft der Leistungsklasse/Para-Karate und der Bundesliga-Hinrunde am vergangenen Wochenende in Hamburg stand der DKV über seine medizinische Kommission, dem Sportdirektor sowie dem ausrichtenden Hamburger Karate-Verband (HKV) in direktem Kontakt mit Prof. Dr. Bernd Wohlfarth (Charité Berlin) und Frau Prof. Dr. Barbara Gärtner (Leiterin des Institutes für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität des Saarlandes) sowie dem Hamburger Gesundheitsamt und dem örtlichen Bürgerbüro.

Aufgrund der Bewertung der Fachleute und der regionalen Institutionen wurde die Entscheidung getroffen, die Meisterschaft durchzuführen. Bei allen weiteren zukünftigen DKV-Veranstaltungen wird der DKV diese Handlungsweise fortführen, Informationen zur aktuellen Situation sammeln und sich im engen Austausch mit den örtlichen Entscheidungsträgern abstimmen. Alle betreffenden Personen werden dabei rechtzeitig und in vollem Umfang mit den wichtigsten Informationen versorgt.

Finale Lage-Einschätzung zu den Deutschen Meisterschaften der Jugend, Junioren/Juniorinnen und U21 bis spätestens Ende April

Für die Deutschen Meisterschaften der Jugend, Junioren/Juniorinnen und U21 in Erfurt als Großveranstaltung werden wir bis spätestens im April die Lage final einschätzen und dann eine klare Aussage treffen, ob und wie die Meisterschaft durchgeführt werden kann.

Für alle Landesverbände und Vereine, die in der nächsten Zeit Veranstaltungen organisieren, geben wir die Empfehlung, sich mit den regionalen Gesundheitsämtern in Verbindung zu setzen und sich abzustimmen. Die grundsätzliche Entscheidung liegt dann bei den Behörden sowie den Landesverbänden und Vereinen.

ALLGEMEINE EMPFEHLUNGEN

Verhalten und Hygiene
• Kein Anhusten,
• Beim Husten oder Niesen ein Einmal-Taschentuch nutzen oder in die Armbeuge,
• Händeschütteln vermeiden,
• Hände-Hygiene / Desinfektion,
• Abstand halten, also keinen engen Kontakt.

Bei internationalen Wettkämpfen (z. B. Premier League, Serie A)
• Öffentliche Verkehrsmittel meiden,
• Keine Städte-Besichtigung, etc.,
• Taxis nutzen,
• Innerhalb der Wettkampfstätte die oben beschriebenen Empfehlungen berücksichtigen,
• Kontakt mit Fremden minimieren.

Für die Veranstalter und Ausrichter von nationalen Wettkämpfen und Lehrgängen
• Eine dem Infektions-Risiko angemessene Belüftung des Veranstaltungsortes,
• ausreichende Hygiene-Bedingungen (Desinfektion, Seife, Waschmöglichkeiten) zur Verfügung stellen,
• Teilnehmerzahl begrenzen bzw. reduzieren, 
• Veranstaltung verschieben oder je nach weiterer Entwicklung absagen.

Quelle: https://www.karate.de/de/aktuelles/meldungen/corona-virus-11-03-20.php

Wir sind aktiv im Kinderschutz!

Und das nun auch ganz offiziell. Am Samstag haben Trainer, Ehrenämter und Mitarbeiter an der Kompaktqualifikation „Aktiv im Kinderschutz“ teilgenommen. Unter der Leitung von Kirsten Heibey von der Sportjugend Schleswig-Holstein sind wir aufgeklärt und beraten worden. Am Ende des Tages haben wir ganz speziell für den VfL überlegt, wie wir unsere Kinder und Jugendliche noch mehr schützen und ihnen helfen können.

Der VfL Geesthacht ist mit dabei – „HAMBURGER FORMAT“ MIT 400 KIDS UND JUGENDLICHEN

Auch Schleswig-Holstein hat sich an der Aktion beteiligt. Marcel wird in der Vorwoche 2-3 Schulen bei diesem Projekt betreuen und für die Sportart Karate begeistern. Anbei die Mitteilung zum Hamburger Format des Deutschen Karate Verbandes – karate.de

„Weil Trainer aus Hamburger Vereinen in die Ferien-Betreuung gehen, kommt der Nachwuchs in Kontakt mit Karate – ein wichtiger Beitrag zum Einstieg in die Sportart.

"Hamburger Format" mit 400 Kids und Jugendlichen
Quelle: https://www.karate.de/de/aktuelles/meldungen/hamburger-format-24-02-20.php

Die Bilanz kann sich sehen lassen! Mehr als 400 Schüler werden in der Woche vor der Deutschen Meisterschaft und dem Start der Toyota Karate-Bundesliga (7./8. März) in Kontakt mit Karate kommen – weil Karate-Trainer aus verschiedenen Vereinen in Hamburg einen Teil der Ferien-Betreuung in 16 Schulen übernehmen und somit einen wichtigen Beitrag zum Einstieg in die Sportart leisten. Darüber hinaus werden ca. 80 der mehr als 400 Schülerinnen und Schüler am Tag vor den Titelkämpfen in die Inselparkhalle nach Wilhelmsburg eingeladen – um das Flair einer solchen Groß-Veranstaltung live vor Ort erleben zu können. „

Unterstützung für das Bewegungsfeld „Kämpfen und Verteidigen“

„Dieser enorme Zuspruch, den wir in dieser Dimension so nicht erwartet hatten, ist absolut erfreulich und belegt das Interesse an der Sportart“, sagte Torben Schröter, Vizepräsident und Leiter des Organisations-komitees der Veranstaltung, vom Hamburger Karate-Verband (HKV). „Wenn durch das ‚Hamburger Format‘ nur gut zehn Prozent der Kids den Weg in den Verein finden, wäre das ein herausragender Erfolg“, so Schröter weiter. Es stelle eine gute Basis dar, um weitere Karate-AGs in den Schulen zu etablieren und unterstütze darüber hinaus das Projekt, das Bewegungsfeld „Kämpfen und Verteidigen“ an Hamburgs Schulen zu implementieren, so HKV-Schulsportreferent Bodo Haß.“

Quelle: Dirk Kaiser / https://www.karate.de/de/aktuelles/meldungen/hamburger-format-24-02-20.php

Eindrücke unserer Weihnachtsfeier

Wenn auch etwas verspätet – möchten wir euch nicht die Bilder unserer Weihnachtsfeier vom 13.12.2019 vorenthalten.

Für das Trainerteam gab es auch eine wunderschöne Überraschung:

Vielen Dank an die Elternteile, die diesen Abend organisiert haben!

Wir hatten alle eine Menge Spaß und freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung 🙂

Kyu-Prüfungen 2020 – Ein voller Erfolg

Am 26.01.2020 stellten sich 39 tapfere Prüflinge dem Prüfer Marcel und zeigten hoch motiviert ihr Prüfungsprogramm. Geprüft wurde vom 9.-5. Kyu. Ein bunter Mix von Jung bis Alt und Weiß bis Blau. In allen Stufen wurden sehr gute Leistungen gezeigt. Besonders spannend war die Bunkai Vorführung der Prüflinge zum 5. Kyu. Hier mussten die Prüflinge spontan weitere Anwendungsbeispiele zeigen – mit vollem Erfolg. Nach 3 Stunden konnten alle Prüflinge Ihre Urkunden entgegennehmen.

Jahreshauptversammlung und Elternabend Q1 / 2020

Am 20.03.2020 in der Zeit von 17:00h bis 19:00h findet in der Turnhalle Dialogweg 4 in 21502 Geesthacht unsere Jahreshauptversammlung und der Elternabend statt. An diesem Tag wird kein reguläres Training stattfinden /!\

voraussichtliche Agenda:

  • TOP (1) Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  • TOP (2) Genehmigung der Tagesordnung
  • TOP (3) Bericht des Vorstands
  • TOP (4) Kassenbericht
  • TOP (5) Wahlen
  • TOP (6) Verschiedenes

Bemerkungen:

  • TOP (5) Wir suchen noch einen Kassenwart (m/w/d)
  • TOP (5) Wir können einen weiteren Delegierten wählen

Die Einladungen werden am 03.03.2020 zentral über die Geschäftsstelle vom VfL versendet.

LSV-Aktion „Familien in Bewegung“: Beim VfL Geesthacht raufen (sich) Familien beim Karate (zusammen)

V.li.: Torsten Flocken (Regionalleiter Kundenservice Lübeck der AOK NORDWEST), Johanna Katschke (Projektleiterin des LSV), Dieter Podlech (stellv. Vorsitzender des Kreissportverbandes Herzogtum Lauenburg), Philip Westphal (Assistent des Vorstandes beim VfL Geesthacht) und Rolf Lahme (Vizepräsident des Karate Verbandes Schleswig-Holstein) besuchten das Kursangebot des VFL Geesthachts um Trainer Marcel Redder, © LSV

Johanna Katschke, Projektleiterin „Familien in Bewegung“ des Landessportverbandes Schleswig-Holstein, hat gestern (26. November) gemeinsam mit Torsten Flocken, Regionalleiter Kundenservice der AOK NordWest, im Rahmen eines Besuches einer Trainingsstunde beim VfL Geesthacht die landesweite Aktion „Familien in Bewegung“ des Landessportverbandes Schleswig-Holstein vorgestellt.

Beim VfL Geesthacht werden Eltern mit ihren Kindern erfolgreich unter dem Motto „Familien raufen sich zusammen“ für die Sportart Karate begeistert. Der Verein hat die LSV-Aktion erfolgreich durchgeführt und „Karate für Familien“ aufgrund des hohen Zuspruchs der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in seine Angebotspalette aufgenommen. Alle Anwesenden – − unter ihnen auch Vertreter des Kreissportverbandes Herzogtum Lauenburg und des Karate Verbandes Schleswig-Holsteiner − erhielten in der Sporthalle einen persönlichen Eindruck von der praktischen Umsetzung der Aktion.

„Familien in Bewegung“ ist eine Aktion, die der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) gemeinsam mit seinen Landesfachverbänden Aikido, Judo, Ju-Jutsu, Karate, Leichtathletik, Tischtennis, Pferdesport, Schwimmen, Segeln, Golf, Kanu, Badminton, Floorball, Tanzen, Tennis, Einrad, Handball, Hockey, Volleyball und Rudern durchführt. Partner dieses Projektes ist die AOK NordWest.

Kindern und ihren Eltern soll in verschiedenen Sportarten die Möglichkeit gegeben werden, niedrigschwellig und ohne Leistungsdruck den Vereinssport gemeinsam als Familie zu erleben. Familien sollen angeregt werden, ihre gemeinsame Freizeit in noch größerem Maße für das sportliche Erleben zu nutzen. Diese Angebote verbessern die konditionellen Fähigkeiten wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit, zudem werden die koordinativen Fähigkeiten optimiert. Vor allem aber fördert die Aktion die psychische Stärke der Kinder und den Zusammenhalt in der Familie.

Johanna Katschke erläutert: „Eltern kommt eine zentrale Rolle zu, wenn es darum geht, Familiengesundheit zu fördern. Sie sind Vorbilder für ihre Kinder. Ob bei Ernährung, Bewegung oder Medienkonsum – Eltern geben den Ton an und schaffen damit gesundheitsrelevante Lebensbedingungen für ihre Kinder. Wenn Eltern sich viel bewegen, ihre Freizeit aktiv gestalten und mit ihren Kindern viel unternehmen, wirkt sich das positiv auf die Entwicklung und die Gesundheit der Kinder aus. Sie haben weniger Beschwerden und sind einfach besser drauf.“

Torsten Flocken, Regionalleiter Kundenservice Lübeck der AOK NordWest, begründet das Engagement der AOK NordWest als Präventionspartner des LSV: „In Kooperation mit unserem Partner ist es unser Ziel, nachhaltige Angebote und Anreize für gemeinsame Bewegungszeiten in der Familie zu schaffen und zu unterstützen. Die AOK-Familienstudie hat gezeigt, dass Kinder seltener Übergewicht entwickeln, wenn sie regelmäßig gemeinsam mit ihren Eltern sportlich aktiv sind. Außerdem können sie besser mit Stresssituationen umgehen als Kinder, die sich nicht regelmäßig gemeinsam mit ihren Eltern bewegen. Die Integration des Familiensportangebotes in die Vereinsangebote, wie hier beim VfL Geesthacht, ist ein gutes und gelebtes Beispiel, wie eine Anschubfinanzierung wirken kann.“

Das Angebot „Familien in Bewegung“ wird in Kursform mit zehn Einheiten von Vereinen in ganz Schleswig-Holstein angeboten. Die Teilnahme an diesen Kursen ist auch ohne Vereinsmitgliedschaft möglich. Teilnehmen können nicht nur „traditionelle Familienverbände“ oder Patchwork-Familien, sondern auch Mutter, Vater, Kind, Großeltern mit Enkelkindern, Lebensgemeinschaften oder auch Freunde und Partner aus einer Hausgemeinschaft.

Seit Projektstart 2013 beteiligten sich landesweit 133 Vereine mit insgesamt 267 Kursen an dieser Aktion.